Sonntag, 23. April 2017

Die Kapelle der hl. Schwester Faustyna in Krakau

Kapelle der hl. Schwester Faustina, Krakau-Lagiewniki


Im unteren Teil der Basilika (Heiligtum der Barmherzigkeit in Krakau-Lagiewniki) befinden sich fünf Kapellen, die strahlenförmig angelegt wurden und deren Ausstattung ein Geschenk von Kirchen aus anderen europäischen Ländern ist. In zentraler Lage befindet sich die Kapelle der hl. Schwester Faustina, deren Ausstattung ein Geschenk des italienischen Episkopats ist (daher wird auch der Name „italienische Kapelle“ verwendet).

In der Kapelle hinter dem Altar befindet sich ein Tabernakel in Form einer aufblühenden Blume, was an die Worte der Apostelin der Barmherzigkeit Gottes anknüpft, dass die Liebe Gottes eine Blume sei, die Barmherzigkeit dagegen ihre Frucht (TB 949).
Über dem Tabernakel befindet sich das Bild der hl. Schwester Faustina mit dem „Tagebuch“ von Jan Chrząszcz, das in den Altaraufsatz in Form eines offenen Buches integriert ist. Vor dem Altar befindet sich in einem Reliquiar in Form einer Rose eine Reliquie der hl. Schwester Faustina.


Der Altar, die Kanzel und der Ständer des Reliquiars sind aus hellem Travertin gefertigt, die Wände mit Platten aus polnischem Sandstein verkleidet, der strahlenförmig gestaltete Fußboden knüpft an das Obergeschoss der Basilika an und in seiner ideellen Aussage an die Strahlen auf dem Bild des Barmherzigen Jesus, die das Symbol jeglicher Gnaden sind.
Die gesamte Kapelle ist mit einer Kuppel gekrönt. Die feierliche Weihe dieser Kapelle am 100. Jahrestag der Taufe der hl. Schwester Faustina und am Tage der Amtseinführung des Krakauer Metropoliten Kard. Stanisław Dziwisz in der Wawel-Kathedrale wurde am 27. August 2005 von Kard. Camillo Ruini, dem Vorsitzenden der italienischen Bischofskonferenz vorgenommen.





Was bin ich, und was bist du, o Herr, König der Herrlichkeit - der ewigen Herrlichkeit.
O Herz, bist du dir bewußt, wer heute zu dir kommt?
Ja, ich weiß es, aber seltsamerweise kann ich das nicht begreifen. Wäre es nur ein König, aber es ist der König der Könige, der Herr der Herrscher. Vor Ihm erbebt alle Macht und Gewalt.
Heute kommt Er in mein Herz.
Ich höre, daß er naht, eile Ihm entgegen und lade Ihn ein.
Als Er die Wohnung meines Herzens betrat, wurde meine Seele von so großer Ehrerbietung ergriffen, daß sie bestürtzt zu Seinen Füßen in Ohnmacht fiel.
Jesus reichte ihr Seine Hand und ließ sie gütig neben Sich sitzen.

Er besänftigte sie:
"Du siehst, Ich habe den Thron des Himmels verlassen, um Mich mit dir zu vereinigen.
Was du siehst, ist lediglich der Saum und schon fällt deine Seele vor Liebe in Ohnmacht;
doch wie wird dein Herz erstaunt sein, wenn du Mich in der ganzen Herrlichkeit erblickst?
Aber ich will dir sagen, daß das ewige Leben schon hier auf Erden seinen Anfang durch die heilige Kommunion nehmen muß.
Jede heilige Kommunion macht dich fähiger, in der Ewigkeit Umgang mit Gott zu pflegen."

(Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska, 1810, 1811)


Blick von der Kapelle Communio Sanctorum in die Kapelle der Sr. Faustyna


Samstag, 22. April 2017

Der Weiße Sonntag kommt!



Der Sonntag nach dem Osterfest wird landläufig auch "Weißer Sonntag" genannt (lateinisch "dominica in albis"). Sein Name leitet sich von einem Brauch der Urkirche ab, nach dem die in der Osternacht neugetauften Christen als Zeichen ihrer Würde ein weißes Gewand (Albe) trugen. Eine Woche nach Ostern legten sie diese Taufgewänder wieder ab. (kathpedia)





Ich lass mein Gewand auch nach dem Weißen Sonntag an ;-)

Freitag, 21. April 2017

Die Glasfenster in der Klosterkirche St. Konrad in Altötting

Brunnen an der Klosterkirche St. Konrad (Grab des hl. Konrad)

1. Konrad als Schüler
Mit sechs Jahren begann für Johannes Birndorfer die Schulzeit. Eine halbe Stunde zu Fuß war er unterwegs, um nach Weng zu kommen. Eine Zeugin berichtet: Schon als Bub betete Hansl den Rosenkranz auf dem Schulweg und lud auch andere dazu ein, mit ihm zu beten.
Johannes Birndorfer hat in erstaunlicher Weise bereits als Kind zum Gebet gefunden. Es wird vom Rosenkranz berichtet, der erfahrungsgemäß den Kindern zu langatmig erscheint. (...)
Im Elternhaus hatte er den Zugang zum Beten gefunden. Ein Mann, der mehrere Jahre als Knecht auf dem Venushof der Birndorfers gearbeitet hat, beschreibt die Familie mit folgenden Worten: "Ja, eine solche Familie, so fromm und zurückgezogen und friedlich, gibt es keine mehr im ganzen Bezirk."

Schon den Knaben kennt man aus seinem Bestreben,
ob rein und recht seine Werke sind.

2. Der Weg in den Orden
Die Geschwister bedrängten ihn, den elterlichen Hof zu übernehmen. Johannes lehnte ab. Er selber schreibt später: "Es war Gottes Willen, ich musste alles verlassen, was mir lieb und teuer war, ich musste meinem Beruf nachkommen, ich konnte nicht anders." Johannes verzichtete auf sein Erbe.
Im September des Jahres 1849 läutete Johannes Birndorfer an der Klosterpforte mit der Bitte, in den Orden der Kapuziner aufgenommen zu werden. Mit den Ordensgewand wurde ihm ein neuer Name gegeben, fortan hieß er "Bruder Konrad". (...)
Am 4. Oktober 1852 legte er seine Ordensgelübde ab. Wenige Tage später wurde ihm die Aufgabe eines Pförtners im Kloster St. Anna in Altötting zugewiesen.


Vom Pfluge weg rief mich der Herr in sein Heiligtum

3. Der Diener seiner Brüder und Schwestern
Nach dem Tod Bruder Konrads berichtete der Hausarzt: "Oft war es mir vergönnt, den Diener Gottes mitten im Gedränge der Wallfahrer und Armen, die Speisen und Getränke heischten, zu bewundern, wie der kleine, gebeugte, stets gebrechlicher werdende Bruder seines mühevollen Amtes mit nie versiegender Güte, stauenerregender Geduld und unglaublicher Ausdauer waltete."
In seinen Vorsätzen des Noviziates schreibt der Heilige über seine Nächstenliebe zu den Brüdern der Ordensgemeinschaft: "(Ich) will mich recht bestreben, die Bruderliebe in mir und in anderen zu bewahren. Da will ich mich recht hüten, dass ich nie ein Wort rede, das wider die Liebe wäre. Die Fehler, Mängel und Schwachheiten will ich recht geduldig ertragen und will es, soviel es sein kann, mit dem Mantel der Liebe zudecken, wenn es anders nicht Pflicht ist, demjenigen  es zu entdecken, der dies abstellen kann." Einer seiner Mitbrüder bestätigte: "Obschon jährlich viele Tausende an die Pforte kamen, Menschen verschiedenster Art, rohe Handwerksburschen, freche Hausarme und dergleichen, habe ich in den vielen Jahren den Bruder Konrad nie zornig oder aufgeregt gesehen."

Das kommt alles wieder herein, was man den Armen gibt.
Von meiner Jugend an wuchs mit mir das Erbarmen.

4. Das Kreuz ist mein Buch
In einem der Briefe Bruder Konrads steht der Satz: "Das Kreuz ist mein Buch. Ein Blick auf das Kreuz lehrt mich bei jeder Gelegenheit, wie ich mich zu verhalten habe. Da lerne ich Geduld und Demut. Da lerne ich jedes Kreuz mit Geduld tragen, ja es wird mir süß und leicht."
Wo er an einem Kreuzbild vorüberkam, blieb er stehen, verneigte sich tief, küßte seine Fingerspitzen und berührte damit die Fußwunde des Erlösers.

Das Kreuz ist mein Buch.
Ein Blick auf das Kreuz lehrt mich Demut und Geduld.

5. Mit Maria Christus preisen
Beglückend für Bruder Konrad war es im Marienwallfahrtsort Altötting sein zu können. Als er zu Beginn seines Ordenslebens für kurze Zeit nach Burghausen geschickt wurde, bedauerte er diesen Weggang. Er schreibt: "Ich muß jetzt den Gnadenort Altötting verlassen, ich kann es Euch nicht verhehlen, daß es mich hart ankommt, diesen Gnadenort zu verlassen, wo so viele Tuasende herkommen, die Gottesmutter zu besuchen."
In seinen Vorsätzen während des Noviziates schreibt Bruder Konrad. "Ich will immer mich bestreben, eine innige Andacht zu Maria, der seligen Jungfrau (zu haben) und mich recht bestreben, ihren Tugenden nachzufolgen."
Tagtäglich besuchte Bruder Konrad die Heilige Kapelle Unserer Lieben Frau. Am frühen Morgen kam er, um bei der Meßfeier zu ministrieren, und während der Mittagspause, um versunken im Gebet vor dem Gnadenbild zu verweilen.

Alle Tage sing und sage Lob Mariäae, du, mein Mund

6. Getreu bis zum Tod
Auf den Tod erkrankt mußte sich Bruder Konrad am 18. April in der Krankenzelle Ruhe gönnen. Ohne jede Klage, ganz in sich gekehrt lag der Kranke auf seinem harten Lager, ruhig, zufrieden, schweigend, gesammelt und ganz gottergeben. Einem Bruder sagte er: "Ich rede jetzt nichts mehr, ich muß mich vorbereiten."
Am 21. April 1894 abends, während des samstäglichen Abendläutens schied Bruder Konrad von dieser Erde.

Wie Gott will!
Siehe, dein Heiland kommt, siehe sein Lohn kommt mit ihm.

Herr, allmächtiger Vater,
wir kommen zu dir in unseren Anliegen.
Jesus Christus hat uns ermutigt,
dich in unseren Nöten anzurufen.

Wir wissen sehr wohl um die Schwachheit unseres Glaubens
und die Geringfügigkeit unseres Vertrauens.
Wir verbinden uns deshalb am heutigen Tag
in besonderer Weise mit dem heiligen Bruder Konrad,
damit er mit uns bete.
So wie er an der Pforte jederzeit ein offenes Ohr hatte für die vielfältigen Anliegen,
so möge er auch jetzt unsere Bitten begleiten.

(empfehle Gott dein Anliegen...)

Heiliger Bruder Konrad, sei unser Fürsprecher, begleite unsere Bitten!

(Text: Novene mit Bruder Konrad, K. Kleiner) 


Anselm von Canterbury - warum so und nicht anders?



Anselm von Canterbury, Bischof und Kirchenlehrer. Anselm wurde um 1033 zu Aosta in Piemont aus lombardischem Adel geboren, lebte seit 1060 als Mönch im Kloster Bec, das er seit 1078 als Abt leitete. Seine Bemühungen, die Mönche zu einem höheren geistigen Leben zu führen, waren weit über sein Kloster hinaus von Erfolg gekrönt.
1093 zum Erzbischof von Canterbury erhoben, erwies sich Anselm als unentwegter Verteidiger der Freiheit der Kirche gegenüber dem englischen Königtum. Anselm war ein glühender Verfechter der gregorianischen Reform und lehnte Laieninvestitur und Lehenseid der Bischöfe ab. Dafür musste Anselm zweimal in die Verbannung gehen. Erst der Kompromiss von Bec brachte 1106 eine Verständigung zwischen dem Erzbischof und dem englischen König.
Als philosophisch-theologischer Schriftsteller hatte Anselm großen Einfluss auf die mittelalterliche Gotteslehre. Anselm wird mit Recht „Vater der Scholastik“ genannt. In seiner berühmten Schrift „Cur Deus homo“ vertieft er die kirchliche Lehre von der unendlichen Genugtuung, die Christus durch seinen Sühnetod dem Vater darbringt. Anselm starb am 21. April 1109 und wurde in der Kathedrale von Canterbury beigesetzt.
(Martyrologium Sancrucense)



In seiner Schrift "Cur Deus homo" CDH (Warum Gott Mensch geworden ist) behandelt Anselm die Frage, warum Gott Mensch geworden ist, so daß er durch seinen Tod die Menschen rettete, da er es doch augenscheinlich auf andere Weise hätte tun können.

Kardinal Schönborn kommt, nachdem er die Frage Anselms ausführlich im Buch "Gott sandte seinen Sohn" behandelt hat, zu folgendem Ergebnis (252f):

"Sünde bedeutet für Anselm, Gott das Geschuldete nicht zu geben, das heißt, den eigenen freien Willen nicht auf Gott auszurichten. Die Wiederherstellung der durch die Sünde gestörten Ordnung ist aus Gottes Gerechtigkeit heraus gefordert, die die göttliche Ordnung des Ganzen garantiert. Diese Wiederherstellung muß der Mensch erbringen, kann es aber nicht wegen der Schwere der Sünde. Deshalb wurde Gott selber Mensch, um als Mensch den Menschen zu geben, was sie brauchen, aber nicht leisten können: Die Wiedergutmachung der Sünde. Diese hat der Gottmensch Christus geleistet, indem er freiwillig, aus seinem menschlichen Willen heraus sein Leben hingab für alle Menschen, an ihrer Statt, stellvertretend für alle. Eine solche Wiedergutmachung ist von der Gerechtigkeit Gottes her gefordert, damit seine Ordnung nicht für immer durch die Sünde  zerstört wird.

Am Schluß von Cur Deus homo kommt Anselm nochmals auf die Frage zurück, wie sich diese Gerechtigkeit zur Barmherzigkeit Gottes verhalte. Was zeitweise so aussah wie ein streng rechtliches Gerechtigkeitsdenken erweist sich als höchster Ausdruck der Barmherzigkeit.

"Die Barmherzigkeit Gottes aber, die dir verloren zu gehen schien, als wir die Gerechtigkeit Gottes und die Sünde des Menschen betrachteten, haben wir so groß und so übereinstimmend mit der Gerechtigkeit gefunden, daß sie größer und gerechter nicht gedacht werden kann. Denn was könnte barmherziger gedacht werden, als wenn Gott Vater zu dem Sünder, der zu ewigen Peinen verurteilt ist und nichts hat, wodurch er sich daraus befreien könnte, spricht: nimm meinen Erstgeborenen und gib ihn für dich; und der Sohn: nimm mich und erlöse dich?
So sprechen sie gleichsam, wenn sie uns zum christlichen Glauben rufen und ziehen. Was ist auch gerechter, als daß jener, dem ein Preis, der größer ist als jede Schuld, gegeben wird, jede Schuld erläßt, wenn er mit der gebührenden Liebe gegeben wird?" (CDH II, 20,152-153)

Hier zeigt sich anschaulich, wie sehr Anselms Satisfaktionslehre Gnadenlehre ist: Gottes Barmherzigkeit ist die Quelle seines Heilsratschlusses. Er gibt uns, womit wir uns wieder mit ihm versöhnen können. "Nimm mich und erlöse dich!" - beide Pole werden durchgehalten, Gottes Gnadeninitiative und das Spiel der menschlichen Freiheit. Großartig kommt dies zum Ausdruck im Schlußsatz, der eine Art Synthese des Ganzen darstellt. Alle Elemente sind hier nochmals zusammen-
gefaßt. Es ist gerecht, daß Gott alle Schuld erläßt, wenn ihm ein Preis gezahlt wird, der größer ist als alle Schuld, wenn dieser Preis mit der gebührenden Liebe gegeben wird.
Am Ende dieser Darlegung der Satisfaktionslehre kann gesagt werden: Wiedergutmachung im Sinne Anselms kann nur im Preis der Liebe bestehen, denn Sünde als Raub dessen, was Gott geschuldet ist, ist letztlich ein Bruch des Bundes, der nur durch die Wiederherstellung des Bundes geheilt werden kann. Anselms Soteriologie ist wirkliche Bundestheologie, die deshalb die Verantwortung der menschlichen Freiheit so hoch ansetzt, weil der Mensch als Bundespartner ernst genommen wird."

Anselm von Canterbury, Glasfenster von Harry Stammers
Kathedrale von Canterbury

Mittwoch, 19. April 2017

Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend





Am ersten Tag der Woche waren zwei von den Jüngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen.
Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?



Da blieben sie traurig stehen,
und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk.
Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.
Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist.
Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab,
fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe.
Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht.
Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.
Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?
Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen,
aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.
(Lukas 24)
Jesus mit den beiden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus
Santo Domingo de Silos

Dienstag, 18. April 2017

Kinderballett





Er ist nicht hier!



In jener Zeit stand Maria draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. (Johannes 20,11-13)



Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. (...)
Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag.
Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt.
Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. (Mt 28,1.5-8)
Trauer der Frauen, Erscheinung der Engel, Verkündigung der Auferstehung durch Maria Magdalena
Magdalene College, Cambridge
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